RTF Team Hildesheim: 5. Wintertraining 29/30.11.2014

Hallo RTF Team Hildesheim und Freunde des Teams,


in dieser Jahreszeit sind nicht mehr viele "Touristik-Veranstaltungen", keine RTFs und nur wenige CTFs.
Heute aber gab es die CTF "Allertal" vom ESV Fortuna Celle, also sind wir dort hin.
Axel, Johannes und Schanky sind gemeinsam angereist und trafen vor Ort Dietmar, Norbert und Dominik.
(Kommen die RSC Hildesheimer MTBler eigentlich nicht zu solchen CTFs?)

Von den ÜVD waren leider wenige erschienen, von Gehrden und Lehrte niemand und von Wunstorf nur Nils mit einem weiteren Kameraden .
Dennoch waren unter den ca. 150 Startern einige Bekannte dabei, Mark und Betty, Jürgen Fromberg aus Gütersloh, Spitzen Ötztaler Fahrer Thomas Bartholome und  gute HRC Fahrer,
die alle bereit waren, bei 0°C und steifem Ostwind, die 64 km,  nur 130 HM, 2 Runden, unter die Stollen zu nehmen.

10:00, Ansprache des Veranstalters, "Fußgänger und Hunde nicht plätten" und dann wurde in Startblöcken gestartet.
Irgendwie schon richtig, nicht die komplette Meute los zulassen.
Wir und weiter 30 Fahrer gingen es aus "Startblock A" an.
Nun bei einer RTF gibt es ja mehr oder weniger auf den ersten Kilometern ein gemeinsames Warmfahren, hier und heute, bei der CTF, NICHT.

Nach 300 Metern ging es in die "Pampa", und das Tempo sofort hoch, nach 1.000 Metern,  der Puls auf 90%.
Bei Kilometer 2,5 der lange Single-Trail der Tour, ca. 1,3 km.
Ich dachte an Big UWE, der heute gesundheitlich die - seine eigenen Worte - "Prügelei", nicht angehen konnte.
Nun um seine Einschätzung nicht zu falsifizieren und zu enttäuschen, ging ich an die Spitze und "prügelte" los.

Schwachsinn, denn es waren ja noch 60 km, aber es machte Spaß, den Crosser Zentimeter genau durch die Kurven zu zwirbel.
Ich baute mir eine Lücke von 50 Metern und konnte diese halten als auf dem Hauptweg zwei Baumstämme zu überspringen waren.
Scheinbar gibt es doch viele Radfahrer, die Probleme haben, bei laufender Fahrt ab zuspringen, das Hindernis zu überspringen und die Fahrt fortzusetzen.
So hörte sich das Chaos hinter mir jedenfalls an.

Ich nahm raus und schaute mir den angerichteten Schaden an, nur noch 7 Fahrer, Dietmar, Dominik (MTB), HRC, Jürgen Fromberg (MTB), Thomas Bartholome und ein "Schwarzer Ritter" kamen aufgefahren.
Ok, irgendwie dachte ich, wir lassen es nun ruhig angehen, doch die von mir dummerweise angefangene "Prügelei" ging nun erst richtig los.
Nach 40 Minuten, der üblichen Crossrennlänge, wollte der HRC Fahrer das Tempo mit diesem Hinweis runter regeln, doch der stärkste Fahrer, der "Schwarze Ritter", haute weiter drauf.
Wir einigten uns zu einem Stopp an der 2ten Kontrolle, die mit leckeren Stullen auf uns wartete.
Es gab sogar heißes Iso-Getränk und das war gut so, denn Dietmar und Dominik hatten ihre Trinkflasche verloren.

Nach 4-5 Minuten kam die zweite Gruppe, angeführt von Norbert, aufgefahren.
Axel war leider nicht mehr dabei, er hatte heute zwei Platten und ist aber dennoch gut mit Mark über die Runden gefahren.

Nach einer absolvierten Runde waren wir vorne nur noch zu fünft, HRC Fahrer weg.
Spektakulär Dietmar`s Manöver bei einer Wurzelüberfahrt.
Selten gesehen wie sich ein bike so versetzen kann.
Doch Dietmar beherrschte die Maschine perfekt und kam nicht zu Sturz.

Im Singletrail ging uns der schwarze Ritter weg, Mist ich hinter ihm, konnte ihn nicht halten, einfach zu stark.
Dominik hielt an und suchte seine Trinkflasche aus der ersten Runde und blieb zurück.
(Also nächstes Mal "Scheiß" auf die Flasche, bleib in der Gruppe, ...sag ihm das Norbert.)
Thomas und Dietmar hielten die speed hoch, der "black man" blieb auf Sicht und konnte an der ersten Kontrolle, zweite Runde, eingeholt werden.
Naja, er machte Pause und wir zogen vorbei.
Dafür kam er an der zweiten Kontrolle, wo wir wieder pausierten, wieder ran und war kurz darauf wieder vorne und dann plötzlich außer Sicht...verfahren oder kann der fliegen?

Mein heutiger Durchschnittspuls war auf "velo challenge Niveau" und so dachte ich, als ich mehr und mehr Problem hatte zu folgen, dass die Kondition nicht ausreicht.
An der zweiten Kontrolle dann aber die Erklärung, nur noch 0,5 Bar auf dem Hinterreifen.
Für Flicken "keine Zeit", mit Standpumpe vollgeknallt und weiter.

Auf den letzten Kilometer zogen wir weiter durch, Thomas B. sehr stark, und wir waren dann nach 2:26 Stunden zu viert wieder zurück.
Dann Duschen gut, Kuchen lecker und die Organisatoren sehr nett - alles prima und es war eine gute "Prügelei" Uwe.
Johannes hat eine Runde gefahren und ein wenig "CTF" Atmosphäre erlebt.


Gruß

Schanky

Letzte Änderung amDonnerstag, 12 Februar 2015 12:41
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