Kooperation sichert Zukunft der Radrennbahn

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Gemeinsam für den Erhalt der Radrennbahn auf dem Gelände des VfV Hildesheim: RSC, TriAs und VfV Hildesheim unterzeichneten eine Kooperationsvereinbarung, die die Zukunft der Radrennbahn für den Trainings- und Wettkampfbetrieb und den Schulsport absichern soll.

Bereits 2006 machte man sich mit gemeinsamen Arbeitseinsätzen an die Renovierung des 400m-Ovals. Risse in der Fahrbahndecke wurden geflickt und die um den Rasenplatz verlaufende Drainage erneuert. „Alle drei Vereine haben sich eingebracht und zeigten Interesse am Fortbestand der Radrennbahn. Mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung ist dies nun auch offiziell dokumentiert“ fasst TriAs-Vorstandsmitglied Manfred Bruns zusammen.

Neben den Nutzungsbedingungen wird im Kooperationsvertrag auch der finanzielle Einsatz der Vereine festgelegt, der ausschließlich für den dauerhaften Erhalt der Radrennbahn verwendet werden darf. „Wir nehmen weitere Interessenten, die den Erhalt der Bahn unterstützen möchten, gerne auf“ werben Dr. Bernd Lücke (Vorsitzender des VfV) und VfV-Vorstandsmitglied Karl-Heinz Hoffheinz um weitere Mitstreiter.

Zusammen rund 350 Hildesheimer Radsportler und Triathleten verfügen damit auch in den nächsten Jahren über eine Trainings- und Wettkampfstätte. Und die ist in Niedersachsen mittlerweile einmalig, kann die Bahn doch mit normalen Straßenrennrädern befahren werden wie RSC-Chef Jörg Wiechmann betont.

Neben dem Wettkampfbetrieb im Rahmen der Hildesheimer Sommerbahn-Meisterschaft heben die Vereinstrainer unisono vor allem die Bedeutung der Radrennbahn für das Nachwuchstraining hervor. „Kein Verkehr durch Autos oder Fußgänger, der Trainer hat immer alles im Blick: Sicherer kann man Kinder und Jugendliche nicht an das Training auf dem Rennrad heranführen.“ Und die werden immer mehr, wie Blicke in die Vereinsstatistiken beweisen…

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