Regen & Kaiserwetter

Dieses Wochenende, 27&28.06.2015 galt es, zwei RTFs zu fahren.

 

Markus übernahm die undankbare Aufgabe, die verregnet RTF (3 Punkte) in Northeim zu „schwimmen“. Dort waren am Samstag bei anfänglichem Dauerregen nur 57 Starter auf die Strecken gegangen. Unser RTF Titan mit große Moral zeigte unsere Farben in der ersten Gruppe, ging auch jeden Angriff mit und erblickte mit den ersten Regen freien Minuten das Ortsschild von Northeim als Erster.

Danke Markus – alles gut!!

Dagegen hatten Uwe, Dietmar und Schanky am heutigem Sonntag, bei sonnigem Kaiserwetter, die Aufgabe, die 3 Punkte RTF, 106 km, beim RC Endspurt Herford zu fahren.

Der RC Endspurt Herford ist ein sehr aktiver Verein, so richtet er neben der RTF auch das Herforder Silvester Querfeldeinrennen aus wie auch den Herforder Frühjahrspreis für Strassenradrennfahrer. Die heute angebotenen RTF – Strecken hatten es in sich. Um sich 3 Punkte zu erarbeiten, galt es 1.600 HM zu überwinden und die 4 Punkte gab es nur nach 2.200 Höhenmeter, also echte „Bretter".

Da wir dieses Jahr zum ersten Mal angereist waren, galt es erst einmal, dieses Jahr die Strecke kennen zu lernen. Also kein Kampf auf Biegen und Brechen. Wie geahnt waren ohnehin die starken Alpecin Bielefelder mit jungen Amateuren am Start, die sicherlich nur knapp über 60 Kilo auf die Waage brachten. Doch wir hatten für diese Bergflöhe die passende Antwort, unseren Ex-RSC Fahrer aus dem Schaumburger Land, das 95 Kg Schwunggewicht Arne, 9ter bei der diesjährigen Triathlon DM (Olympische Distanz), dem heute sein sehnlichster Wunsch, noch einmal im RSC Trikot starten zu dürfen, von uns erfüllt wurde.

 

START. Mehr als 200 Fahrer gingen es an.

 

Schnell kamen die ersten Wellen und nach zwei heftigen Anstiegen war das Feld auf 40 Fahrer zusammen gedampft. Alpecin Bielefeld machte Druck.

Der dritte Anstieg bei Heidelbeck, KM 35, war dann zu viel für uns. Wir ließen ca. 8 Fahrer ziehen und bildeten mit 6 Fahrern die zweite Gruppe.

Wir arbeiteten gut zusammen, wobei die anderen Fahrer, u.a. Jürgen Fromberg vom RC Güterloh, uns die meiste Nachführarbeit überließen. Wir sammelten zwei abgehängte Fahrer auf und an der zweiten Kontrolle, hatten wir die Führenden nur knapp verpasst (Quelle: Strava).

 

Dietmar war heute bärenstark, immer wieder zog unser 8-maliger Ötztal Fahrer kräftig die Gruppe die Anstiege hoch. Seinen Wattmesser pendelte er immer jenseits der 300 Watt ein. Allerdings meinte ein Focus Bad Salzdetfurth Fahrer, nachdem er sich oft im Windschatten lange erholt hatte, an den Anstiegen den Dicken machen zu können. Vor der dritten Kontrolle wollten wir dann klare Verhältnisse, BIG Uwe hatte kein Verständnis mehr für dieses Verhalten und zog daher in dem letzten Anstieg vor der dritten Kontrolle solange das Tempo brachial hoch, bis wir alleine waren und gemütlich in die „Pause“ gehen konnten.

 

Zu dritt fuhren wir dann unser Ding zu Ende und hatten wieder einmal einen Spitzentag auf dem Rennrad gehabt– alles gut.

 

Arne kümmerte sich dagegen auf der 152 km Runde um die „Shampoo Boys“ aus Bielefeld. Er übernahm Ihren Werbeinhalt und seifte sie daher ordentlich ein. Wegfahren ließen sie ihn allerdings nicht, aber dafür haben die sicherlich nun die Erkenntnis gewonnen, dass ein guter Bergfahrer kein Leichtgewicht sein braucht.

 

Prima Arne !!

Nach oben