Diese Tour lädt
zu Beginn zu weiten Ausblicken über den Ambergau bis zu den ersten Höhezügen
des Harzes ein. Bei gutem Wetter reicht der Blick bis zu Norddeutschlands
höchstem Berg, dem Brocken.
Von Mahlum aus
geht die Strecke dann in das waldreiche Gebiet des Hainberges. Zu den
Sehenswürdigkeiten des Hainbergs gehören die aus Sandstein bestehenden
Bodensteiner Klippen. Auf einer Länge von 3 Kilometern ziehen sich diese
außergewöhnlichen Gesteinsformationen durch den Südteil des Waldes.
Wenn Sie vor
Nauen den bewaldeten Höhenzug überwunden haben, fällt der Blick auf
geschichtsträchtigen Boden. Bei Lutter am Barenberge fand im Jahr 1626 eine der
wichtigsten Schlachten des 30-jährigen Krieges statt. Mit ca. 8.000 Toten war
die Schlacht bei Lutter eine der blutigsten kriegerischen Auseinandersetzung
auf dem Gebiet des heutigen Niedersachsen.
Danach geht die
Tour weiter durch waldreiche Hügellandschaften. Auf halbem Wege zwischen Rhüden
und Lamspringe erreichen Sie den idyllischen Ort Glashütte, der nur wenig von
seinem ursprünglichen Gesicht verloren hat. Hier entstanden im 19. Jahrhundert
hochwertige Glaswaren, die nicht nur in Deutschland und Europa, sondern auch in
Übersee begehrt waren. Das frühere Werkgebäude, das Herrenhaus und die
Fachwerkhäuser erinnern noch an eine einst blühende Industriestätte.
Nur wenige
Kilometer hinter Glashütte erreichen Sie Lamspringe, das mit Klosterkirche,
Park und einem umfangreichen Angebot an Gastronomie zur Einkehr einlädt.
Nachdem Sie dann
zwischen Wöllersheim und Evensen den letzten Höhenzug überwunden haben, liegt
bereits Bad Salzdetfurth in Sichtweite vor Ihnen.
In einem weiten
Rundkurs führt diese Strecke einmal um die Domstadt.
Nachdem man
schon nach ca. 12 Kilometern die höchste Steigung hinter sich gelassen
hat,verläuft die Strecke danach auf
gleichbleibendem Höhenniveau.
Während auf den
ersten 30 Kilometern die bewaldeten Höhezüge ständig neue Ausblicke bieten,
bestimmt ab Burgstemmen die hoch am Berg gelegene Marienburg das Panorama. Hier
residiert der Prinz von Hannover mit seiner Gattin, Caroline von Monaco.
Während der nächsten 30 Kilometer führt die Tour auf wenig befahrenen Nebenstrecken
über die weiten Ebenen der Hildesheimer Börde.
Zum Ende der
Tour hin fordert dann noch einmal eine Steigerungsstrecke durch den Wald von
Wöhle nach Heersum die letzten Kraftreserven der Fahrer. Von Heersum aus führt
der Weg dann entlang der Innerste und bietet so eine Fahrt auf gleichbleibendem
Höhenniveau. Über Groß Düngen und Wesseln ist der Start- und Zielort Bad
Salzdetfurth nach 85 Kilometern erreicht.
Wer von Giesen
aus der Ausschilderung „Radweg zur Kunst“ folgt, hat die Möglichkeit an der Innerste
entlang, durch die Domstadt bis nach Groß Düngen zu fahren. Dann geht es weiter
auf der beschriebenen Tour nach Bad Salzdetfurth.
Diese Abkürzung
erfordert jedoch eine strapazierfähige Bereifung, da die Wege entlang der
Innerste zum Teil nur geschottert sind. Belohnt wird man mit zahlreichen
Sehenswürdigkeiten in Hildesheim und an der Strecke gelegenen Möglichkeiten zur
Einkehr.
Eingerahmt von
den bewaldeten Höhenzügen des Hildesheimer Waldes, der Wernershöhe, des
Sackwaldes und des Sehlemer Waldesführt
die „Kleine Runde“ fast auf der gesamten Länge in Sichtweite der ICE-Trasse
entlang.
Bestimmen noch
zu Beginn der Tour der Griesbergturm und die Windräder oberhalb der Ortschaft
Breinum die Aussicht, so sind spätestens ab Segeste die schnellen ICE-Züge
ständiger Begleiter.
Nachdem in
Hornsen der südlichste Punkt dieser Strecke erreicht ist, geht die Fahrt über
Graste zurück in Richtung Bad Salzdetfurth.
Direkt am „Radweg zur Kunst“ lädt ein schön angelegter Rastplatz mit
Schutzhütte und Teich zum Verweilen ein. Im weiteren Verlauf folgt die Tour dem
auf einem stillgelegten Bahndamm angelegten „Radweg zur Kunst“. Wenn Sie dieser
Ausschilderung folgen, gelangen Sie über Sehlem, Bodenburg und Östrum wieder
zurück an Ihren Ausgangspunkt.
Länge der
Strecke und Höheprofil fordern ein gewisses Maß an Kraft und Audauer von den
Radfahrern. Bietet die Harz-Tour noch zu Beginn eine atemberaubende Aussicht
auf den Ambergau und den Vorharzes, führt die Strecke unmittelbar hinter
Bockenem in weiten Teilen durch bewaldete Höhenzüge. Vorbei an Lutter am
Barenberge, Langelsheim und der Innerste-Talsperre ist bei Lautenthal der
höchste Punkt der Strecke mit einer Höhe von 511 Metern zu überwinden. Danach
führt die Strecke nach Seesen. Idyllisch gelegen zwischen leicht hügeligem
Harzvorland und dem größten deutsche Mittelgebirge versteht sich die Stadt
Seesen als „Tor zum Harz“. Alljährlich findet hier am ersten Septemberwochenende
rund um die Burg Sehusa das größte norddeutsche Historienfest statt.
Ein
Hinweisschild an der Strecke weist darauf hin, dass der bekannte und beliebte
Dichter, Wilhelm Busch, im eingemeindeten Dort Mechtshausen seine letzten
Lebensjahre verbracht hat.
Zwischen den
bewaldeten Höhenzügen von Heber und Harplage führt die Strecke über Rhüden,
Wohlenhausen, Neuhof und Bodenburg zurück nach Bad Salzdetfurth.
Die Hils-Tour bietet
trainierten Radsportlern eine Herausforderung in landschaftlich reizvoller
Umgebung.
Im waldreichen
Gelände des Hils und des Leineberglandes fordern zahlreiche Steigungsstrecken den
vollen Einsatz von Ausdauer und Kraft. Entschädigt werden die Fahrer durch
spektakuläre Ausblicke auf die bewaldeten Höhezüge und die idyllischen
Täler.Die Tour führt meist über wenig
befahrene Nebenstrecken.
Wer bereits von
Freden aus an der Leine entlang bis Alfeld fährt, spart etliche Kilometer
Strecke und zahlreiche Bergetappen ein.
Diese Tour
bietet lediglich zu Beginn und zum Ende hin einige Bergstrecken. Auf dem
Großteil der Strecke führt der Weg durch die endlos scheinende
Börde-Landschaft. Die weite Ebene wird nur gelegentlich von Baumgruppen und
kleinen Wäldern unterbrochen und ist maßgeblich geprägt von den zahlreichen
Windrädern.
Hier kann man so
richtig mit Schwung in die Pedale treten und „Strecke machen“. Die Tour führt
meist über wenig befahrene Nebenstrecken und bietet aufgrund der Länge der
Strecke ein gutes Konditionstraining
Diese Strecke
lädt dem sportlich ambitionierten Radfahrer zu einem Langstreckentraining ein.
Es sind nur wenige Höhenzüge zu überwinden, der Großteil der Strecke führt
durch die fruchtbare Ebene der Hildesheimer Börde. Auf wenig befahrenen
Nebenstrecken warten nahezu schnurgerade Etappen darauf, mit rasender
Geschwindigkeit absolviert zu werden. Um Salzgitter herum wird die Aussicht von
den zahlreichen Windrädern sowie den Fabrikschornsteinen der
stahlverarbeitenden Industrie geprägt.
Erst auf dem
letzten Drittel der Strecke verändert sich das landschaftliche Bild wieder hin
zu idyllisch bewaldeten Höhenzügen. Besonders Derneburg bietet noch einmal
einen besonderen Ausblick auf das Schloss und die umliegenden Gebäude, wie zum
Beispiel das Glashaus. Das Cafe im Glashaus lädt zur Einkehr ein und bietet
einen idyllischen Blick auf den umliegenden Landschaftspark. Über Hackenstedt
und Söder, auch hier wieder ein imposanten Schloss am Wegesrand, führt die Tour
nach Wesseln und Bad Salzdetfurth zurück.
Sportlich
ambitionierte Radfahrer kommen bei dieser Tour voll auf ihre Kosten. Allein schon die
Länge der Strecke mit 132,2 Kilometern fordert die Kondition in ungewöhnlichem
Maße – dazu kommen noch die zahlreichen Steigungsstrecken. Insgesamt sind 1362
Höhenmeter zu überwinden. Belohnt wird
dieser sportliche Einsatz mit wundervollen Eindrücken der vorbeiziehenden
Landschaft. Verträumte Ortschaften, Wiesen, Weiden und Wälder bieten immer
wieder neue Impressionen. Nach anstrengenden Steigerungsstrecken werden die
Radsportler mehr als einmal mit atemberaubenden Ausblicken belohnt.
Eine Strecke der
Superlative: einerseits für Ausdauer und Kraft – andererseits aber auch an
landschaftlicher Schönheit.