RSC Hildesheim - Im Sprint war sie nicht zu schlagen ! Der Medaillensatz ist somit komplett!

Terminübersicht RSC Hildesheim

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Im Sprint war sie nicht zu schlagen ! Der Medaillensatz ist somit komplett! PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 19. Juni 2012
(ek) Anna Knauer aus Schernfeld darf ab sofort das Meisterschaftstrikot der „Deutschen Meisterin – Juniorinnen“ tragen. Den Titel „Deutsche Meisterin derJuniorinnen“ errang sie am vergangenen Wochenende in Rheinbach/Nordrhein Westfalen.   (Bilder anklicken)bild_dm_u19_-_80_siegerehrung_anna_knauer_05.jpg
Es gab nur ein Ziel – Titel. Nach Platz zwei bei der DM-Berg vor vier Wochen, Platz drei bei der DM-Einzelzeitfahren sollte der Medaillensatz komplett gemacht werden.
Auf einer anspruchsvollen Strecke, fünf Runden mit jeweils 14,3km und 250 Höhenmetern wollte sie eine frühzeitige Entscheidung herbeiführen. Dass dies jedoch schon in der ersten Runde sein wird, damit hatte sie nicht gerechnet.
Die Mitfavoritin Madleine Ortmüller (RSC Buchenau) machte bereits direkt nach dem Start richtig Druck, fuhr das Rennen von vorne und forderte das ganze Feld. In der Dritten Steigung setzte sie einen kraftvollen Angriff und zog so das Feld wie eine Perlenschnur hinter sich her. Anna Knauer konnte direkt hinter ihr folgen, vorbeiziehen, das Tempo nochmals erhöhen und somit den Grundstein für die gemeinsame, erfolgreiche Attacke setzen.. Bereits die Dritte in der Reihe, Corinna Lechner (KSC Puch) musste eine Lücke reißen lassen. bild_dm_u19_-_45_anna_knauer.jpg Die beiden Ausreißerinnen steigerten das Tempo erneut, vergrößerten den Abstand und fuhren mit knapp 100 Metern Vorsprung in die Abfahrt. Alles auf eine Karte setzend setzten sie ihre Flucht fort, so dass weder die direkten Verfolgerinnen noch das Hauptfeld wieder Anschluss finden konnten. Es gelang in den Abzweigungen von Rheinbach aus dem Blickfeld des Feldes herauszufahren. So ging es in die nächste Runde. In einem  später vom BDR-Vizepräsident Rennsport Günther Schabel als „klasse Rennen“ bezeichneten Kraftakt kämpften beide um jede Sekunde. Anna und Madleine, sie kennen sich von den gemeinsamen Einsätzen in der Nationalmannschaft, arbeiteten hervorragend zusammen und konnten so Steigung für Steigung und mit jeder Runde den Vorsprung bis auf über drei Minuten vergrößern.
Im Feld kontrollierte die große Anzahl der RSC´lerinnen abwechselnd das Tempo. Ann-Leonie Wiechmann, Michelle Buchholz, Jessika Lampracht testeten aus ob ein Ausreißversuch sinnvoll wäre, führten das Feld an und verschleppten dabei das Tempo, beobachteten das Feld auf eventuelle Aktivitäten. Julie Gudlowski arbeitete sich mit aller Kraft durch die hügelige Rennstrecke.
Die große Mannschaft unter einheitlicher Führung und Vorgabe konnte so gemeinsam am Rennverlauf modellieren und so im Hintergrund das ausgegebene Ziel des sportlichen Leiters, den zweiten Titel an diesem Tag zu holen, hervorragend unterstützen.
Da Anna die schnellere Sprinterin ist, sollte Madleine, auf Aufforderung ihres Trainers, die  Entscheidung bereits in den letzten Steigungen herbeiführen. Durch die bis dahin hohe Belastung konnte sie dies aber nicht mehr umsetzen. So gab es auch kein taktieren auf den letzten Kilometern. Anna behielt ihre Gegnerin immer im Auge, zwang sie taktisch klug in die Führungsposition um die ideale Ausgangssituation für den Sprint einzunehmen. So ging es auf die Zielgerade. Nach 65 Kilometern auf der gemeinsamen Flucht, jetzt 200 Meter erbitterter Kampf um den Sieg. Mit aller Kraft beschleunigte Anna aus dem Windschatten heraus und zog unaufhaltsam auf der längern Außenbahn der Zielkurve nach vorne und konnte bereits auf der Ziellinie die Arme jubelnd nach oben reißen.
Die mitfavorisierte Corinna Lechner (Puch) war im Straßenrennen nicht in der Lage in den Titelkampf einzugreifen. In der vierten Runde setzte sie noch ein Zeichen, als sie mit Sarah Scharbach (RV Concordi Reute) und Lisa Hempfer (TSG 1847 Leutkirch) eine Verfolgergruppe bildete. Sie erreichte im Finale noch Platz drei.
Damit hat die in der aktuellen Bundesligarangliste souverän führende Anna Knauer nicht nur einen großen Titel errungen, sondern auch das Ticket für die Weltmeisterschaft im September gelöst. Der Erfolg gibt auch die richtige Lockerheit für die in zwei Wochen beginnende Europameisterschaft auf der Bahn in Anadia/Portugal. Dorthin wird sie, zusammen mit Ann-Leonie Wiechmann, reisen. Wieder zwei RSC´lerinnen, die den Kern des Nationalkaders der Juniorinnen bilden.
 
bild_dm_u19_-_87_juniorinnen-team_02.jpg
Weitere Ergebnisse unserer Bundesliga-Amazonen:
  • 6.                Ann-Leonie Wiechmann
  • 10.              Michelle Buchholz
  • 11.              Jessica Lambracht
  • Hauptfeld:  Julie Gudlowskie
 
Wir sind alle sehr stolz auf dieses tolle Team.
 
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