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Das Country-Tourenfahren (CTF)2019-03-14T11:46:29+02:00

Das Country-Tourenfahren Naturerlebnis pur – Ist das nicht auch etwas für Sie?

Country-Tourenfahren ist die breitensportliche Variante – ohne Zeitnahme und Rangliste – des Tourenfahrens mit dem Geländerad (ATB, MTB), die jenseits des öffentlichen Straßenverkehrs durchgeführt wird.

Auf öffentlichen Feld- und Waldwegen verlaufen die Strecken, die von den Mitgliedsvereinen unter Berücksichtigung der allgemeinen Naturschutzbestimmungen und der Umweltregeln des BDR besonders ausgesucht sind. Das Naturerlebnis steht bei dieser neuen Variante im Vordergrund; und es möchte einen offensiven Beitrag gegen das “wilde” Biken quer durch Wald und Flur leisten.

Verschiedene Streckenlängen stehen den Startern zur Auswahl. Die kürzeren (bis 25 km) werden dabei meist über einfach zu befahrende und breite Wege geführt, sind also für Einsteiger und Familien geeignet. Die längeren Strecken verlangen in der Regel schon mehr fahrerisches Können sowie Fahrradbeherrschung auf vergleichsweise unwegsamerem Terrain.

Insgesamt sind alle Strecken mit den zuständigen Forstämtern abgestimmt. Neben der Wegweisung mittels Richtungspfeilen stellen die Vereine in steigender Anzahl auch die GPS- Daten zur Tour auf ihrer Homepage zur Verfügung. Wie beim Radtourenfahren gibt es unterwegs Verpflegungs-, Sanitäts- und Pannenservice.

Einen wesentlichen Beitrag müssen jedoch alle Teilnehmer leisten: “Faires Fahren zu Natur und Umwelt”

Besonders im Wald ist große Rücksicht auf andere Erholung suchende Mitmenschen zu nehmen (Wanderer, Reiter, Spaziergänger). Langsames annähern und freundliches Grüßen sind ein Gebot der Höflichkeit. Technisch einwandfreie Räder und das Einhalten der

gekennzeichneten Wege stellen ein unabdingbares Muss dar. Die Termine im Kalender werden aufgrund des offenen Meldesystem permanent aktualisiert.

Ob der Veranstalter den Teilnehmern eine Tourenbeschreibung aushändigt, oder ob er die Strecke ausschildert oder anderweitig kenntlich macht, bleibt seinen Möglichkeiten überlassen. Einzelheiten sind den Ausschreibungen der Veranstalter zu entnehmen, die auch über den Charakter der Strecke (schwer, leicht, bergig, für Familie mit Kindern geeignet, usw.) Auskunft geben sollten.